Tipps zum Wandern auf Madeira

Für die Bergregionen gibt es seit kurzem ein Bewertungssystem der Wege. Gelbe Tafeln mit ein bis drei schwarzen Sternen zeigen den Schwierigkeitsgrad an. Das System ist jedoch bisher erst an wenigen Stellen verwirklicht. Ähnlich wie in den Alpen findet man noch seltener Wegmarkierungen. Häufig sind Bergpfade auch zugewachsen, Picknick- und Aussichtsplätze liegen versteckt hinter hohem Gebüsch.

Touren, die als schwierig gekennzeichnet sind, sollten von unerfahrenen Wanderern nicht ohne einheimische Begleitung gegangen werden. Bergführer können bei MBtours gebucht werden.

Viele Routen führen durch unbeleuchtete Felstunnel. Deshalb sollten Taschenlampen und wasserfeste Schuhe ebenso zur Ausrüstung gehören wie Rucksack, Kompass und Regenschutz. Genügend Proviant, Wasserflaschen und Pflaster sind ebenso unverzichtbar, denn das Wetter auf Madeira ist manchmal unberechenbar. Genauso schnell wie die Sonne scheint, kann es regnen und umgekehrt scheint wieder die Sonne oder ziehen vor allem in höheren Lagen Nebelschleier auf. Für manche Wege an atemberaubenden Schluchten vorbei und entlang von Meeresklippen sollte man trittsicher und schwindelfrei sein. Besonders gefährliche Stellen entlang der Levadas sind aber durch Geländer und Metalltrosse gesichert. Mobilfunk ist nicht überall auf der Insel erreichbar. Bitte beachten sie, dass sie in entlegenen Regionen gänzlich auf sich allein gestellt sind, aber dafür die Natur pur spüren können.

Wer nicht viel Zeit hat, kann bei MBtravel eine der täglich stattfindenden Routen mitmachen. Ein Bus fährt dafür täglich alle Unterkünfte der Teilnehmer ab und fährt auch dorthin wieder zurück. Fragen sie an der Rezeption oder erkundigen Sie sich direkt auf den Internet-Seiten von MBtours.

Nehmen Sie sich doch einmal ein wenig Zeit und schauen sich in Ruhe unsere Bildersammlung an:

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