Die Vegetation auf MadeiraDas Erscheinungsbild der Insel wird geprägt durch die vielen Bananenplantagen und den Weinanbau des berühmten Madeira-Weins, der auf schwer zugänglichen Terrassen angelegt ist. Es gibt Guaven und Esskastanien. Aus der Guave wird eine äußerst wohlschmeckende Marmelade zubereitet und geröstete Kastanien werden an jeder Straßenecke in Funchal verkauft. Auch die stacheligen Früchte des Feigenkaktus können geerntet werden, aber bitte vorsichtig, fassen Sie diese Früchte nicht ohne Handschuhe an, die feinen Stacheln bohren sich in die Haut und sind dann nur noch mittels Oliven- oder einem anderen Öl sehr schwierig zu entfernen, da sie haarfein und ziemlich durchsichtig sind. Erfreuen Sie sich an den Hortensien, die im Januar überall an den Rändern der Landstraßen ihre Knospen schwellen lassen und während des Sommers ihre Blüten zeigen. Für die Gutsbesitzer auf Madeira sind viele exotische Pflanzen wichtig, wie z.B. der Frangipani, auch Pagodenbaum genannt. Es gibt eine Geschichte, die besagt, daß in Indien diese Bäume auf die Gräber der Verstorbenen gepflanzt werden, zum einen um Schatten zu spenden, und zum anderen, damit die herabfallenden, betäubend duftenden Blüten den Dahingegangenen auch noch nach dem Tode erfreuen. Der Papyrus und der Leberwurstbaum gehören ebenso dazu um nur einige zu nennen. Jeden Monat kommt der Frühling auf's Neue nach Madeira, denn jeden Monat haben andere Pflanzen ihre Blütezeit. |
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© 1997 - 2010 Goldader Touristik Service · Madeira Club · Rechtliche Hinweise Aktualisierung am Sonntag, 25. Juli 2010 11:34 Uhr
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