Finanzen und Geld auf Madeira

ESCUDOS - EURO

Auf Madeira galt früher die portugiesische Währung ESCUDOS. Wie in Deutschland auch, wurde 2002 der Euro eingeführt. Haben wir uns so langsam an die neuen Münzen und Scheine gewöhnt, so fällt es den Madeirensern scheinbar noch schwer, sich von den Escudos zu trennen. Fast ist der Vorgang des Kopfrechnens sichtbar, wenn Preise in Euro genannt werden. Für deutsche Touristen war es vor dem Euro recht einfach umzurechen, da 100 Escudos ca. 1,00 DM entsprachen.

AUTOMATEN

An den häufig anzutreffenden Multibanco-Automaten (MB) läßt sich mit Eurocheque oder Kreditkarte problemlos Geld abheben. Die MB-Automaten haben alle eine deutsche Benutzerführung zur Auswahl.

Innerhalb der Euroländer fällt zwar das lästige Umtauschen weg und damit auch die Gebühren. Doch trotzdem sollte niemand nur mit Bargeld reisen. Das ist viel zu unsicher. Die ec- oder auch die Bankkundenkarte mit dem Maestro-Zeichen gehören zusätzlich in das Reisegepäck. Wer individuell verreist, sollte auch die Kreditkarte mitnehmen - außerhalb von Europa gehört sie ohnehin zur Grundausrüstung. Sicherheitshalber sollten Sie für den Fall, dass Ihnen doch einmal die Kreditkarte gestohlen wird, die Kartennummer und das Ablaufdatum gesondert aufschreiben. Nur dann können Sie die Karte schnellstens sperren lassen, oder wenn Sie die Kreditkarte nur Zuhause vergessen haben, auf Madeira eine Ersatzkarte beantragen. Die Notfall-Telefonnummern dazu haben wir gesammelt.

KOSTEN BLEIBEN

Für das Abheben von Bargeld an ausländischen Automaten berechnen die meisten Banken weiterhin Pauschalen. In Euroland sind das mit Maestro-Karte zwischen 2,50 und 4 Euro - außerhalb Eurolands bis etwa 4,50 Euro. Bargeld mit der Kreditkarte zu beschaffen lohnt sich kaum: Es kostet zwischen 2 und 4 Prozent des abgehobenen Betrags, mindestens aber 2,50 bis 5 Euro. Hinzu kommt noch eine Extraprovision für den Auslandseinsatz von bis zu 2 Prozent.

Schnäppchen: Mit der Postbank Sparcard können Urlauber kostenlos Geld abheben - allerdings maximal vier mal im Jahr und nur an Automaten mit dem Plus-Symbol.

BARGELDLOS ZAHLEN

Wer dagegen bargeldlos bezahlen will, sollte dies am besten mit der Kreditkarte tun. Zwar können Touristen immer öfter auch mit der Maestro-Karte bezahlen. Doch das rechnet sich nur bei größeren Beträgen. Grund: Generell wird ein Prozent vom Umsatz und eine Mindestprovision zwischen 0,75 Euro und 2,50 Euro fällig.